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Berchtoldstag 2026 – Neujahrsblatt Abholete und Wahlkampfauftakt SVP Stäfa

Am Berchtoldstag lud die SVP Stäfa wieder zur traditionellen Abholete ein. Der Anlass war sehr gut besucht von Bürgerinnen und Bürgern verschiedener politischer Couleurs. Dieses Jahr stellten Kandidaten der SVP für die Wahlen vom 8. März 2026 ihre Favoriten aus den Neujahrsblättern der letzten zwanzig Jahren vor. Lukas Bubb, Präsident SVP Stäfa und zugleich Gemeinderatskandidat, wählte ein Ölgemälde der Stäfner Haab mit dem Patrioten-Denkmal aus. Das Original, das Viktor Wildhaber 1958 gemalt hat, hängt im Gasthof zur Sonne. Bubb verwies auf die drei Patrioten Pfenninger, Nehracher und Bodmer, denen das abgebildete Denkmal gewidmet ist. Deren Forderungen im Jahr 1794 für mehr Gemeindeautonomie, Wirtschafts- und Bildungsfreiheit erinnern daran, dass auch heute kantonale Vorgaben die Freiheit der Gemeinden immer stärker einschränken.

In der aktuellen Politik laufe einiges falsch, es sei Zeit für eine Veränderung. Beispielhaft seien erwähnt: (1) die BZO Revision 2025, bei der die Vorlage des Gemeinderats voller linksgrüner Ideologie war (Parkplatzbeschränkung, detaillierte Dachbegrünungsvorschriften, Pflicht-Sozialwohnungsanteil für private Eigentümer; (2) die jährlich mehr als 10 Millionen Franken Ressourcenabschöpfung bei gleichzeitiger Zuweisung von rund 240 Asylanten; (3) dass die Kosten für den Schulbetrieb aus dem Ruder laufen wegen kantonaler Vorschriften und dem kantonalen Lehrplan. Gemeinderatskandidat Roger Gorlero stellt den Neudruck einer Zeichnung von Kaspar Ulrich Huber (1825 bis 1882) von 1846 vor, dessen Original in der Zentralbibliothek Zürich liegt. Das Bild zeigt die Baumwollspinnerei am Häldeli, die einst der Familie Benjamin Ryffel gehörte. Später gründete Ryffel mit seinem Schwiegersohn die Seidenfabrik Jenny & Co.

Das Bild der Spinnerei mit gut geordnetem Vorgarten dient Gorlero als Metapher für die Gemeinde Stäfa, die vereint unter einem Dach Frieden und Zusammenarbeit verkörpern soll. Nach Jahren der Konflikte, in denen Mitarbeitende vom Gemeinderat teilweise bis vor Bundesgericht gezogen wurden und die Gemeinde dadurch hohe Verluste erlitt, fordert Gorlero ein neues Miteinander. Jeder solle seinen Aufgabenbereich wie einen eigenen Garten verantwortungsvoll pflegen, ohne zentralisierte Macht beim Gemeinderat. Statt unproduktiver Hierarchien, wie sie Nachbarländer praktizieren, sieht Gorlero die Schweizer Stärke darin, dass Entscheide gemeinsam gefällt werden und die Arbeit kompetent delegiert wird:gemeinsam entscheiden, eigenverantwortlich handeln. Gorlero will menschliche Führung in den Gemeinderat bringen, die motiviert. Desweitern betont er auch die Verantwortung der Gemeinde, gegen Kriminalität und Vandalismus vorzugehen, und dass die hohen Investitionen in den kommenden Jahren viel Sorgfalt verlangen.

Kaspar „Chäbe“ Burkhard stellt die Wiedergabe eines Gemäldes in Öl auf Leinwand des bedeutenden Stäfner Kunstmalers Viktor Wildhaber (1896–1968) vor. Es stammt aus Privatbesitz und zeigt die grossartige Aussicht vom Trübel über die damals noch weit weniger verbaute Gemeinde. Das Bild ist im Frühling 1934 entstanden, im Auftrag der Schulgemeinde Stäfa als Abschiedsgeschenk an den damaligen Schulpräsidenten, den prominenten Mitbürger Rudolf Reichling-Oehninger (1890 bis 1977). Unter seiner umsichtigen Leitung entstand etwa das Schulhaus Kirchbühl Süd, das im Bild prominent zu sehen ist. Burkhard ist bereits Mitglied der Werkbehörde und stellt sich zur Wiederwahl. Seine Prioritäten sind, das Gemeindeeigentum zu sichern und die Gemeindewerke langfristig zu erhalten sowie eine verlässliche, kosteneffiziente Energie- und Wasserversorgung sicherzustellen.

Martin Clement, ehem. Präsident SVP Stäfa und Kandidat für die Sozialbehörde, möchte sich für ein respektvolles Miteinander aller Generationen einsetzen und in der Sozialhilfe die Eigenverantwortung fördern.

Rahel Wagner, Kandidatin für die Schulpflege, entschied sich für das Bild, auf dem die einzigartige Aussicht vom Goethebänkli über den Rebberg Sternenhalde zu sehen ist. Das Bild wurde vom Landschaftsmaler und Karikaturisten Hermann Hintermeister (1871 bis 1946) gezeichnet. Das Original liegt heute in der Zentralbibliothek Zürich. Wagner beeindruckt am Bild den Blick weit über den Zürichsee, hin zu den Bergen und freiem Himmel. Dieses Bänkli sei nicht nur ein schöner Aussichtspunkt – es sei ein Symbol dafür, was in der Stäfner Politik in den letzten Jahren verloren gegangen sei: der Weitblick und die Bodenhaftung. Die sich vermehrenden Containerlösungen der Schulen stehen für das Versagen dieser Politik in den letzten zehn Jahren. Wagner verspricht Taten statt Worte, sie kandidiert für die Schulpflege, um langfristige, durchdachte Infrastrukturen zu entwickeln, die sich an den Bedürfnissen unserer Kinder, Familien und Lehrpersonen orientieren. Ausserdem mahnt Wagner, dass in der Unterstufe wieder mehr analog und weniger an Bildschirmen gelernt werden soll.

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